Lyrik und Erzählung

Metaphorische Transgressionen zwischen Minnesang und Minneroman des 12. bis 14. Jahrhunderts


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Die Zinne als Topos

Zur Diagrammatik und Medialität im Minnesang und höfischen Roman

Die Zinne der (literarischen) mittelalterlichen Burg scheint ein ganz besonderer Ort zu sein: geht man im größeren Umfang durch die Literatur des 12.-14. Jahrhunderts, so finden sich hier sehnsuchtserfüllte Frauen, singende Wächter, kampfeslustige Bogenschützen, aufgespießte Köpfe, betende Damen und heimliche Treffen. Trotzdem wurde dieser Raum der Burg im Gegensatz beispielsweise zur Kemenate noch nicht gesondert untersucht. Ein Grund mehr sich zu fragen, welches System hinter der Räumlichkeit Zinne steckt.


Falken, Vögel, vederspil

Das Falkenmotiv in mittelhochdeutschen Texten

Nicht nur im frühen Minnesang des Kürenbergers spielt das Falkenmotiv eine wichtige Rolle, sondern der Falke ‚durchzieht‘ die mittelhochdeutsche Literatur. Ausgehend vom ‚Falkenlied‘ wird in dieser Fallstudie das Falkenmotiv in verschiedenen mittelalterlichen Texten – Epik und Lyrik – untersucht. Unter anderem werden die verschiedenen Bedeutungen bzw. Funktionsweisen des Motivs beleuchtet. In den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Motivverwendung in Epik und Lyrik lassen sich metonymische, metaphorische, dezidiert poetische und metapoetische Verwendungsweisen herausarbeiten.

Patrick Lange
Diana Roever
Seminar für Deutsche Philologie
Raum 2.227
Käte-Hamburger-Weg 3
D-37073 Göttingen
Tel. +49-551-39 4458
E-mail: patrick.lange@phil.uni-goettingen.de
diana.roever@phil.uni-goettingen.de

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